• Es sind Tafeln mit Schwarz-Weiß-Fotografien und Texten darauf, in denen Till Mayer die Geschichten seiner Protagonisten erzählt. Der Terror ist sofort personifiziert. Alles Abstrakte löst sich auf. Die kollektiven Dramen erhalten persönliche Gesichter. Es ist unbequem, diese Menschen zu sehen und doch ist es notwendig. (Süddeutsche Zeitung, 4. Juli 2016)
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  • „Till Mayer hat mit seinen Reportagen und Bildern unzähligen Menschen aus großer Not geholfen“, begründet Uli Brenner zum Ende seiner Laudatio die Entscheidung der Jury. „Er hat so viel Gutes bewirkt gegen das Leid dieser Welt, dass ich ihm zurufen möchte: Lassen Sie das mit der Distanz. Dieser Mayer gehört bei allen Projekten mit Leib und Seele dazu.“ (Obermain-Tagblatt)
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  • „Ein gewaltiges Werk“, sei es, das da geehrt werden solle, sagt
    Jury-Mitglied Uli Brenner, ehemaliger Leiter der Deutschen
    Journalistenschule- Er habe immer an das „Objektivitäts-Dogma“ seines Berufes geglaubt, so Brenner. Dass man nicht gleichzeitig Journalist sein und sich für eine Sache engagieren könne. „Und dann trat ein gewisser Till Mayer in mein Leben.“ (Mainpost)
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  • Seine Fotografien grenzen sich klar von voyeuristischer Krisenberichterstattung ab. Keine Schlachtengemälde, dafür erhalten Betroffene ein Gesicht. Ergreifend, erschütternd, aber dennoch unaufdringlich. (Obermain-Tagblatt, 23. Mai 2015)Ansehen
  • Für sein cross-mediales Ausstellungsprojekt “Barriere:Zonen” erhielt Till Mayer den Coburger Medienpreis 2015. Bereits zum fünften Mal wurde der Preis durch den Medienclub Coburg in den Kategorien „Nachwuchs“, „Schöpfung“ und „Wellenschläger“ verliehen.
    Obermain-TageblattITVTVOinFranken
  • Till Mayer reist in Kriegsgebiete, wenn seine Kollegen längst wieder weg sind. Er konzentriert sich auf die Folgen eines Krieges. (Nordbayern.de, 24. November 2014)
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  • “Barriere:Zonen” zeigt in beeindruckenden schwarz-weiß Aufnahmen starke Menschen, die in einem Umfeld voller Barrieren bestehen. So manche konnten sie schon überwinden. Andere werden noch viel Kraft fordern. Eines haben die Portraits gemeinsam. “Sie alle fordern Respekt ein”, sagt Till Mayer. (Fränkischer-Tag, 18. November 2014)
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  • Seit Jahren fährt Till Mayer in Krisen- und Katastrophengebiete überall auf der Welt. Zurück in seiner oberfränkischen Lokalredaktion, wartet ein komplett anderer Alltag auf ihn. Doch die Bilder von Kriegsopfern lassen ihn nicht los. (Fridablogger der Hanns-Seidel-Stiftung)
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  • Er ist ein Wellenschläger. Seine Reportagen erschüttern, rütteln auf, und setzen etwas in Bewegung. Es sind die journalistischen Beiträge, die für Brisanz sorgen und wahre Wellen schlagen, mit denen Till Mayer die Metaebene des Journalismus erreicht. Indem er Themen nicht nur beleuchtet, sondern etwas in Gang bringt. (Bamberger Online-Zeitung, 2. März 2012)
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  • Das Mädchen schluckt schwer und flüstert: „Oh mein Gott!“ Auf der Leinwand ist ein Bild von einem ausgehungerten Kind zu sehen. Das Foto erzielt Wirkung, es herrscht eine betretene Stimmung in der Mensa des Schwabmünchner Leonhard-Wagner-Gymnasiums. Der Blick des Mannes vorne schweift ruhig über die Menge, bevor er beginnt, die Geschichte des abgebildeten Buben zu erzählen. (Augsburger-Allgemeine, 10. November 2011)
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  • Mit präziser Sprache und nachwirkenden Motiven gelingt es Mayer, den Blick weg von den Schlachtfeldern mit den anonymen Toten auf individuelles Leid zu lenken. Ob junge Opfer des Bürgerkries in Sierra Leone oder der 80-jährige Deutsche, der den Tod seines Vaters während des Zeiten Weltkriegs nie verwunden hat: Auf wundersame Weise stehen bei Mayer solche Erlebnisse nicht für Grauen, sondern für Verletzlichkeit als Folge tief empfundener Menschlichkeit. (Bayerische Staatszeitung, München, 1. Oktober 2010)
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  • Der Fotograf und Autor Till Mayer hebt elf Kriegsopfer aus dem Nebel der Anonymität, der sie für gewöhnlich umgibt. Er gibt ihnen ein Gesicht und hält ihre Geschichten fest – mit eindringlichen Bildern und Texten. (Münchner Merkur, 30. September 2010)
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  • Es ist ein bedrückendes Buch. In elf Portraits zeigt Till Mayer, was der Krieg hinterlässt, wenn die Waffen schweigen – überall auf der Welt. Menschen ohne Perspektive, geschundenes Land, Hunger, Leid. (Spiegel-Online, Hamburg, 29. September 2010)
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  • Was Till Mayer von dieser Reise in die Vergangenheit mitgebracht hat , sind erschütternde Bilder und Interviews von bis heute verletzten Menschen. (Donaukurier, Ingolstadt, 20./21. März 2008)
  • Ohne Voyeurismus lichtet er ab, packt Gefühl, besser Mitfühlen in Worte und Bilder. (Der Neue Tag, Weiden, 4. Dezember 2007)
  • Till Mayer gelingt es in kurzen Texten mit wenigen, aber ganz konkreten Erlebnissen seiner Interviewpartner ein Bild der Tyrannei zu zeichnen, das anschaulicher nicht sein könnte. (Neue Presse, Coburg, 24. November 2007)
  • Deshalb gab es reichlich Lob für den erst 35-jährigen Mayer, der in der Kombination aus Bild und Wort einen diskreten Weg gefunden hat, das Unvorstellbare darzustellen. (Bayerische Staatszeitung, München, 9. November 2007)
  • Texte und Fotos stammen von Till Mayer, einem jungen fränkischen Journalisten, der im Auftrag des Roten Kreuzes bereits an vielen Orten der Welt als Chronist des Elends tätig war, Flüchtlinge und Kriegsopfer fotografierte und dabei unsägliches Leid sah. (Süddeutsche Zeitung, München, 2. November 2007)
  • Der in Bamberg lebende Fotograf und Autor Till Mayer gibt den Opfern Gesicht und Stimme. Seit mehr als einem Jahrzehnt rüttelt er das Gewissen der Welt wach. (Fränkischer Tag, Bamberg, 25. August 2007)
  • Till Mayer hat die Gabe, mit seiner Kamera die Tragik des Augenblicks zu erspüren und einzufangen – und zugleich auch das letzte bisschen Hoffnung, das ihm innewohnt. Dem allgegenwärtigen Voyeurismus in der zeitgenössischen Kriegsberichterstattung, den “eingebetteten Journalisten”, den Bombenblitzen und Kinderleichen hat der Fotograf von jeher zurückhaltende, schlichte und umso eindringlichere Portraits entgegengesetzt. (Nürnberger Zeitung, 9. August 2007)
  • Till Mayer gelang es, einfühlsame Portraits zu schreiben, die in schnörkelloser Weise einen weiten Bogen ziehen zwischen dem Damals und dem Heute. Beindruckend sind auch die großformatigen Porträtfotos in Schwarz-Weiß, die er von seinen Interviewpartnern fertigte. (Nordbayerischer Kurier, Bayreuth, Juni 2007)
  • Solche Geschichten erzählt er als Fotograf, nie reißerisch, nie spektakulär. Nie zeigt er nur ausgemergelte Körper. “Seinen” Menschen soll man ansehen, “dass sie fühlen und denken”. (Badische Zeitung, Freiburg, 25. Oktober 2006)
  • Till Mayer setzt ganz auf die suggestive Wirkung von Schwarzweiß-Fotos. Der Blick soll auf jenen verharren, über die sonst flugs hinweggesehen wird. …ästhetische Einsichten in eine Welt der Gräuel. (Süddeutsche Zeitung, München, 27./28. Dezember 2003)
  • Till Mayers Fotos gehen unter die Haut. Es sind keine Bilder, die man schnell wieder vergisst. Sie schockieren nicht wie viele Medienbericht über Kriegs- und Krisengebiete. Vielmehr rühren die Aufnahmen, weil sie zurückhaltend und wenig aufdringlich sind. (Fränkischer Tag, Bamberg, 19. August 2004)
  • Man sollte sich die Ausstellung nicht entgehen lassen. Es ist nicht einfach, sie zu beschreiben. Dafür ist sie zu tragisch und zugleich zu menschlich. Till Mayer macht, was ein guter Fotograf tun sollte, er fängt den Augenblick ein, wenn ein Ausdruck entsteht oder sich ändert, wenn ein Lächeln Tragik wegwischt oder eine Träne Freude erstickt. (Morgunbladid, Reykjavik, März 2001)
  • Till Mayer hat seine 50 Digtial-Prints für die Nürnberger Ausstellung auf Schwarzweiß umgestellt, „Farbe lenkt ab“. Seine Fotos, die an die Nieren gehen, vertragen das: Sie zoomen respektvoll, schmerzend, genau das Überleben im Elend heran – eine Waffenstillstandszone. (Abendzeitung, Nürnberg, 19. August 2004)
  • Er ist ein Typ mit harter Schale, schrafkantig und robust genug es auszuhalten, wenn er mit seinen Ansichten aneckt. Sein Blick kämpft weiter gegen das Vergessen. (Nürnberger Nachrichten, Nürnberg, 18. März 2003)
  • Martialische Schlachtengemälde sind seine Fotografien aber nicht. Till Mayer fängt vielmehr das Leid eines Lebens im Krieg in den Gesichtern seiner Portraitierten ein. (Prinz, Nürnberg, September 2003)
  • Und ein Foto dokumentiert die Macht der Liebe, die das hierzulande oft verdrängte Leid zumindest für einige Augenblicke erträglich macht.: Mit zärtlichem Blick führt eine Mutter einen Löffel an den Mund ihres Sohnes, der bei einem Raketenangriff in Afghanistan schwer verwundet wurde. (Die Welt, Berlin, 13. Mai 1997)